insoinfo insoinfo
insoinfo
  |  Impressum  |  Kontakt  |  Fehlerinfo  |  zurück  |  
Home
Aktuelles/Beiträge
Angebote
Insolvenz- & Sanierungsrecht
Insolvenzrecht A-Z
Insolvenzplan als Chance
Immobilien
Formulare & Ausfüllhilfe
Standorte
Links
Webakte

Aktuelles
03.06.2021 Risikomanagementsystem ist Pflicht seit 2021
Information

Seit dem 01.01.2021 gilt ein neues Sanierungs- und Insolvenzrecht.

In dem Gesetz ist die Pflicht für den Geschäftsführer von haftungsbeschränkten Unternehmen enthalten, ein Risikofrüherkennungs- und Bewältigungssystem zu installieren.

Die Mindestanforderungen sind In § 1 StaRUG geregelt.

Es geht um die Krisenfrüherkennungspflicht  und die erforderlichen Reaktionen.

Bisher gab es dazu Regelungen in § 91 Abs. 2 AktG, § 92 Abs. 1 und § 93 Abs. 2 AktG, § 25 a Abs. 1 Satz 3 KWG, § 49 Abs. 2 u. 3 GmbH sowie § 15a ff. lnsO.

Was folgt aus dem neuen Gesetz für Geschäftsführer: 

1. Ohne System zur Krisenfrüherkennung kann das Unternehmen schon dafür haften.  

2. Entwicklungen, welche für das Unternehmen bestandsgefährdend sein können, müssen laufend überwacht werden.

3. Die erforderliche Übersicht zur leistungswirtschaftlichen und finanziellen Situation muss über mindestens 24 Monate laufend zur Verfügung stehen

4. Ein Krisenfrüherkennungssystem muss eingerichtet werden mit
- definierte Zuständigkeiten
- Berichtswesen
- mögliche Gegenmaßnahmen in definierten Fällen 

5. Bei Schwierigkeiten sind die Überwachungsorgane unverzüglich zu informieren.

6. Der Sanierungsgeschäftsführer wahrt die Interessen der Gläubiger. 

7. Schritte zur Einführung eines Krisenfrüherkennungssystems zur Bewältigung von Risiken

a) Bestandsaufnahme
b) Bewertung
c) Planung
d) Steuerung / Maßnahmen (abwälzen, versichern, vermeiden oder akzeptieren) e) Reporting

insoinfo
Verfasser: Hermann Kulzer MBA Fachanwalt
 
zurück
 

 © Copyright Rechtsanwalt Hermann Kulzer Glashütter Straße 101a, 01277 Dresden, Telefon: 0351 - 8 11 02 11