insoinfo insoinfo
insoinfo
  |  Impressum  |  Kontakt  |  Fehlerinfo  |  zurück  |  
Home
Aktuelles/Beiträge
Angebote
Insolvenz- & Sanierungsrecht
Insolvenzrecht A-Z
Insolvenzplan als Chance
Immobilien
Formulare & Ausfüllhilfe
Standorte
Links
Webakte

Insolvenzrecht A bis Z
A und O IN DER KRISENBEWÄLTIGUNG
Das A und O in der Krisenbewältigung sind: 
  • ein Ziel/ ein Plan
  • Glaube an die eigenen Stärken
  • positives Denken/ Zuversicht 
  • Disziplin/ Führungskompetenz
  • Resilienz (die Fähigkeit, selbst unter hochgradig widrigen Umständen körperlich und geistig gesund zu bleiben)
  • Dankbarkeit
und 

eine gute Beratung(bzw ein Coaching) durch einen kompetenten, erfahrenen, besonnenen Fachanwalt, der sich auskennt 
  • im Insolvenz- und Sanierungsrecht
  • Gesellschaftsrecht, Wirtschaftsstrafrecht 
  • Haftungsrecht und 
  • Bilanzen und BWA´s lesen kann
  • helfen kann beim Handeln und Verhandeln.

Hermann Kulzer MBA
Fachanwalt für Insolvenzrecht
Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht
Wirtschaftsmediator (DIU)

Dresden, Leipzig, Berlin, Cottbus, Augsburg

kulzer@pkl.com

26.04.2022 Post vom Insolvenzverwalter an den (alten) Geschäftsführer. Zahlen Sie 100.000 Euro, weil sie trotz Eintritts einer Insolvenzreife noch Zahlungen getätigt haben, die nicht mehr vorgenommen werden hätten dürfen.
Information

 

Was tun?

Was kann man mit einem Fachanwalt prüfen und antworten?

 

Die maßgebliche Norm: § 15b InsO (Zahlungen bei Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung)

1. Voraussetzung: liegt Zahlungsunfähigkeit vor?

a) Prüfung: Fällige Verbindlichkeiten zum Stichtag

b) zuzüglich neue Verbindlichkeiten in den folgenden 3 Wochen 

c) abzüglich liquide Mittel 

d) abzüglich neue liquide Mittel in den folgenden 3 Wochen

e) Wenn die Differenz größer 10 Prozent der Schulden beträgt = f) 

f) Ergebnis: Zahlungsunfähigkeit (ZU) oder eben keine ZU oder nicht zu dem behaupteten Zeitpunkt

2. Voraussetzung: Sind Zahlungen mit einer ordnungsgemäßen Geschäftsführung vereinbar?

a) erfolgt Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs?
b) sind Zahlungen nützlich/ notwendig?

c) Sorgfalt eines gewissenhaften Gfü gewahrt?

 

3. Hürde: Realisierbarkeit der Forderung?
(Ist Forderung gegen Gfü überhaupt realisierbar) 

a) Laufendes Einkommen

b) Unterhaltspflichten für Kinder und Ehegatten?

c) pfändbares Einkommen?

d)Hochrechnung auf 36 Monate 
(Dauer Insolvenzverfahren)

 

4. Konkreter Vorschlag: wird unterbreitet

5. Danach unter Umständen: Besprechung beim/mit Insolvenzverwalter.

6. Sicherheitsregel: Keine Alleingänge, Gespräche und  Auskünfte im Zusammenhang mit angeblichen Pflichtverletzungen ohne Rücksprache mit einem Fachanwalt. 

insoinfo
Verfasser: Hermann Kulzer MBA Fachanwalt

zurück

 © Copyright Rechtsanwalt Hermann Kulzer Glashütter Straße 101a, 01277 Dresden, Telefon: 0351 - 8 11 02 11